Kegeltour nach Wernigerode / Harz

28.08 – 30.08.2020

 

Nach 3 Std. Fahrt mit dem Bulli kamen wir gegen 11.00 Uhr in Bad Harzburg an. Wir fuhren mit der Gondel auf den Burgberg. In wenigen Minuten ist man ohne Stress auf den Burgberg, trotz Corona! Von da aus hat man einen guten Ausblick auf Bad Harzburg und das Umland. Auch einen Teil des Baumwipfelpfades kann man sehen. Es ist eine historische Seilbahn die viel Charakter hat, Alt und Rustikal. Auf dem Berg kann man  eine alte Burgruine betrachten. Das Beste ist aber die weitläufige Aussicht über den Harz. Schön angelegter barrierefreier Baumwipfelpfad. An dessen Ende ist dann auch der Auslauf der im August eröffneten Baumschwebebahn zu finden. Der Baumwipfelpfad ist an sich sehr interessant, besonders die Stahlkonstruktion und der Glasboden ganz oben. Danach gingen wir spazieren in die Stadt Bad Harzburg. Auf dem Rückweg fuhren wir zum Sporthotel.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir nach Schierke, um die Brockenfahrt zu besuchen. Wir sind mit dem Zug hochgefahren, das war ein tolles Erlebnis! Es ist schön, dass immer noch die dampfbetriebenen Züge zum Brocken hinauffahren. Während der Fahrt hat man immer wieder einen schönen Ausblick. Mit der Dampflok ging es für ca. 1/2 Stunden zum Gipfel. Oben angekommen, waren wir überwältigt von der Aussicht. Wir haben dann noch den kleinen Rundwanderweg gemacht, der rings um den Gipfel geht. Dieses dauert ca. 1 Stunde. Es war ein wunderschöner Ausflug. Auf dem Rückweg wanderten wir vom Brocken runter nach Schierke. Das war Insgesamt ein recht anstrengendes, aber sehr befriedigendes Unterfangen. Der Kracher war natürlich der Eckerlochstieg mit seinen holprigen Steinen und kleinen Bächen. Insgesamt waren es dann ca. 13 km mit insgesamt knapp 3 Stunden . Man muss aber gut aufpassen wo man hintritt und das man keine lockeren rutschigen Steine erwischt. Es sieht schwieriger aus als es ist. Ab der Mitte der Strecke muss man vereinzelt mit Händen und Füßen arbeiten, die Strecke wird felsig und weniger gut passierbar. Ich drücke es mal so aus: es ist Sport. Wir fuhren zurück in Richtung Wernigerode und haben die Hängeseilbrücke gesehen. Eine sehr wackelige Angelegenheit. Interessant ist die Brücke auf jeden Fall, jedoch wackliger als gedacht. Ich fand es spannend. Ich denke aber, man sollte einmal rüberlaufen, wenn man schon da ist. Aufgrund von Corona gibt es dort eine Einbahnstraßenregelung. Der Rückweg erfolgt über die Talsperre. Wir sind dann weiter in die Stadt Wernigerode gefahren. In Wernigerode gibt es viele interessante Aktivitäten, die mit Kunst oder Geschichte verbunden sind. Viele kleine Geschäfte mit Leckereien und Andenken….lauter kleine Dinge die man nicht braucht aber wunderschön sind. Die Burg ist sehenswert und die Fahrt mit der kleinen Bahn zu empfehlen. Ein Besuch ist ein kleines Muss wenn man in der Gegend ist.

Am Sonntagmorgen fuhren wir nach Wernigerode. Mit den Kegelschwestern einmal ohne laufen, aber mit Spaß durch Wernigerode. Es ist interessant durch die verwinkelten Gassen und Straßen zum Schloß zu fahren. Mit der Bimmelbahn sind wir hoch zum Schloss, wo uns eine ganz schön steife Brise empfing. Das Schloss selbst ist sehr schön und sehenswert. .. und wieder zurück kommt man mit der Bimmelbahn. Anschließend fuhren wir weiter nach Quedlinburg. Quedlinburg ist nicht umsonst UNESCO-Welterbestadt. Schöne Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern. Allein das Flair der hervorragend erhaltenen / restaurierten Fachwerkhäuser ist wohl einzigartig. Und man kann alles zu Fuß erkunden. Dort aßen wir ein kleines Mittagessen. Gegen 14 Uhr traten wir die Heimfahrt an.