Fahrt nach Noordwijk / Niederlande 27.-30. August
Unsere GSV-Kegelschwestern „Immer Lustig“ hatte wieder einmal das Reisefieber gepackt. Nachdem wir im Jahr 2000 schon einmal in Noordwijk waren, fuhren wir nun zum zweiten Mal mit dem Bulli hin. Es hat sich viel verändert: neue Hotels wurden gebaut, die Strandpromenade ausgebaut, neue Geschäfte konnte man bewundern. Damals wurde auf der Strandpromenade ein Traberrennen auf Sandbahn mit echten Pferden und ein Blumenwagenkorso veranstaltet.
Der erste Tag war für die Anreise und einen Stadtspaziergang zum Schnuppern reserviert.
Am 2. Tag fuhren wir vormittags nach Den Haag, hatten Glück, dass wir gleich das Parlamentsviertel „Binnenhof“ fanden. Dieses wurde ausgiebig besichtigt, es besteht seit über 750 Jahren und wurde ständig aus- und umgebaut. Nachmittags waren wir in der Stadt Delft, besichtigten die Alte und Neue Kirche. Letztere ist Krönungskirche, in deren großen Gruft alle Königsfamilien seit 1584 beigesetzt wurden. Auf der Rückfahrt nach Noordwijk fiel uns ein großes modernes Gebäude mit einer riesengroßen menschlichen Figur auf. Unsere Neugier war geweckt.
So wollten wir am 3. Tag das Ding besichtigten. Es handelte sich um etwas ganz Neues, um CORPUS. Man kann dort eine Reise durch den menschlichen Körper tun, beim Knie unten geht es hinein und beim Gehirn oben wieder hinaus. Wie arbeitet das Gehirn, wie reagiert der Darm auf ein Käsebrot, was passiert, wenn man niest? Man bekommt Informationen in 8 Sprachen und mit 5D-Sehen. Leider war die Ausstellung nicht behindertenfreundlich: ohne die gesprochenen Informationen konnte man die Zusammenhänge nicht verstehen, also verzichteten wir darauf.
Dafür waren die Damen bei CORPUS sehr nett und empfahlen uns nach der Stadt Leiden zu fahren. Wir bummelten durch die Stadt – es war gerade Markttag –und unternahmen eine Bootsfahrt. Es überraschte uns, wie schön und groß diese Stadt ist: viel Grün. viele Grachten, schöne Häuser.
Der 3. Tag ging zu Ende mit einem guten Essen beim Griechen und einem Schlummertrank am Strand.
Am nächsten Tag blieben wir bis Mittag in Noordwijk. Auf der Promenade wurde an großen, dann immer kleineren übereinander gestapelten „Sandkästen“ gewerkelt. Es waren Vorarbeiten zu einem Wettbewerb „Sandskulpturen“ (Sandfiguren), Motto: Disney. Die Fahrt nach Hause ging schneller als vorher die Hinfahrt. Zufrieden und müde kamen wir zurück. Das verdanken wir vor allem den ausgezeichneten Fahrkünsten unserer Marianne. Marianne könnte glatt als Berufsfahrerin arbeiten. Wer weiß, vielleicht tut sie das noch!
Danke, liebe Marianne, und Dank auch an alle Kegelschwestern für die gute kameradschaftliche Stimmung! Es hat sicher allen gefallen. Nur schade, dass ein „armes krankes Häschen“ nicht mit dabei sein konnte. HG
Fahrt nach Noordwijk -I-
Fahrt nach Noordwijk -II-